Platten, die mein Leben begleiten: AC/DC – Highway to hell

Dieses Nominierungs-Kettenbrief-Gedöns mit zehn Scheiben, die irgendwie wichtig sind, erreichte nun auch mich. Danke Zepp, danke Didei, dass ihr an mich gedacht habt. Ich dachte natürlich zunächst, dass es irgendwo ein alberner Zeitvertreib ist, aber nach und nach ist mir bewusst geworden, wie mein Denken, mein Erinnern von Musik geprägt ist. Immer und zu jeder Zeit war Musik für mich eine Oase, in die ich der wüsten Realität entschwinden konnte. Musik regierte das Kopfkino und bot meinen Gedanken Möglichkeiten, wie die Welt auch sein könnte oder besser sein sollte.

Wenn ich an meine erste selbst gekaufte Musik-LP zurückdenke, komme ich nicht umhin, mir all die Umstände zu vergegenwärtigen, die die Zeit für mich mitbrachte. Und tatsächlich ist die „Highway to hell“ von AC/DC eine der wenigen Scheiben, die ich über all die Jahre behalten hatte, während ich andere Scheiben verschämt wegwarf oder weggab, wenn ich meinen Musikgeschmack auf ein vermeintlich höheres Level anhob. Und während ich dies schreibe, fällt mir ein, dass es gar nicht stimmt, dass AC/DC die erste LP war, die ich mir kaufte. Aber dazu später, denn die muss ich erst nachkaufen, damit das Kino auch richtig läuft.

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