Meniskus kannte ich bisher nur dem Namen nach

Der Meniskus ist es! Genauer gesagt der innere von beiden. Das ist eine gute und schlechte Nachricht für mich zugleich:

Gut, weil es ja wirklich Leute gibt, die auf solchem Weg wirklich schlimme Diagnosen bekommen, wie Gelenkarthrose oder anders dauerhaft ramponierte Knochen. Bei mir ist es ein Riss. Herkunft muss noch geklärt werden. Schlecht ist es, weil ich in den nächsten Tagen operiert werden muss. Gut ist wieder, dass ich das Glück habe (oder es die himmelschreiende Ungerechtigkeit gibt, dass …), durch das Berufsbeamtentum privat versichert zu sein und so einen ziemlich guten Mann aus Köln dazu ins Vertrauen ziehen kann. Der beste Orthopäde der Welt raunte mir zu, dass der Mann nur Kniee macht und es vielleicht sogar hinkriegt, den Riss zu nähen, anstatt nur das Geschädigte zu entfernen … Also wenn es einer hinkriegt, dann dieser alte Studienfreund von der Focus-Bestenliste. Und da ich bereits mit einer kaputten Achilles-Sehne ähnlich gute Erfahrungen mit einem Wunderschnippsler aus Essen-Kettwig gemacht habe, der auch nur in Fersen schneidet, gehe ich optimistisch an die Sache.

Schlecht, weil ich wohl meine sportlichen Pläne für dieses Jahr vergessen kann, denn der Heilungsprozess dauert. Außerdem, und ich weiß, da lachen einige drüber, mir fehlt die Schule. Ich habe doch sonst gar nichts mehr, worüber ich mich aufregen könnte …

Ach ja, veganer Schwerpunkt ist immer noch: Nur einmal aus Versehen Schupfnudeln gegessen. Mittlerweile rückgängige Hautexzeme und vier Kilos ohne Hungern verloren. Ist schon ziemlich geiler Scheiß: so gesunde Ernährung und so.

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